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	<title>Das Leben des Brian</title>
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	<description>Eine christliche Deutung anlässlich von 30 Jahren Life of Brian</description>
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		<title>Das Leben des Brian</title>
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		<title>Der Vorspann, oder: Nicht in der Tür irren!</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 11:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jobo72</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Film]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Vorspann des Films besuchen die Weisen aus dem Morgenland den neugeborenen Brian und dessen leicht hysterische Mutter. Die Heiligen Drei Könige werden als überhaupt nicht weise, dazu noch aus dem Osten, veralbert und das Baby Brian wird fälschlicherweise zum Gegenstand von Huldigungen, die eigentlich Jesus Christus zugedacht sind. Dass einige Zensoren dem Film bereits [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=daslebendesbrian.wordpress.com&amp;blog=9397513&amp;post=21&amp;subd=daslebendesbrian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorspann des Films besuchen die Weisen aus dem Morgenland den neugeborenen Brian und dessen leicht hysterische Mutter. Die Heiligen Drei Könige werden als überhaupt nicht weise, dazu noch aus dem Osten, veralbert und das Baby Brian wird fälschlicherweise zum Gegenstand von Huldigungen, die eigentlich Jesus Christus zugedacht sind. Dass einige Zensoren dem Film bereits nach den ersten Bildern das Prädikat „bedenklich“ testierten, kann man somit gut nachvollziehen, obwohl ich aus dieser Ouvertüre in christlich-theologischer Deutung ganz andere Aspekte herauslesen zu können glaube. Im Wesentlichen sind es zwei.</p>
<p>1. Brians Mutter nimmt gerne das Gold, nicht allein, weil sie bloß auf den schnöden Mammon orientiert wäre (schließlich nimmt sie auch den Weihrauch), lehnt aber die Myrrhe ab: „And thanks a lot for the gold and frankincense, er, but don&#8217;t worry too much about the myrrh next time. All right?“ („Und vielen Dank für das Gold und den Weihrauch, ja? Aber dieses Myrrhezeug, das könnt ihr Euch das nächste mal in die Haare schmieren.“).</p>
<p>Das ist interessant. Gold steht bekanntlich für den Reichtum, als Sinnbild für den König aller Könige, der Weihrauch für Würde, als Insignie des Priesters aller Priester. Und Myrrhe? Myrrhe ist ein Wundbalsam, mit dem das Leid des Herrn, der ganz Gott ist, aber eben auch ganz Mensch, prophetisch angedeutet wird. Das Leid, das Er auf sich nimmt, mit dem wir Menschen aber nichts zu tun haben wollen. Doch Leid gehört zu unserem Leben wie es zu Seinem Leben gehörte. Wir sollten es nicht anstreben, aber doch annehmen, wenn es uns begegnet. Glauben heißt, alle drei Geschenke der Weisen ernst zu nehmen, auch wenn uns die Myrrhe nur ein schwacher Trost sein mag, angesichts unseres kollektiven und individuellen Leids. Im Licht des Glaubens wird sie zum Balsam für die Seele, <a href="http://jobo72.wordpress.com/2009/12/17/weihnachtsgeschenke/" target="_blank">im Licht des Glaubens kehren die drei Geschenke zu uns zurück</a>.</p>
<p>2. Jesus Christus bietet dem Menschen damals wie heute auch eines von vielen Angeboten der religiösen Orientierung. Man kann sich also tatsächlich in der Haustür irren wie die Weisen im Film und mit der Mutter Brians feststellen, dass es „jede Menge Steinböcke“ gibt. Damals wie heute gibt es Alternativen zu Jesus, Gegenentwürfe zum christlichen Glauben. Damals war es eine Vielzahl von Wanderpredigern, die alle die Weisheit für sich gepachtet zu haben schienen und heute konkurrieren nicht nur die Weltreligionen und die daraus erwachsenen Splittergruppen und Sekten, sondern auch viele esoterische, spiritistische, okkultistische sowie profan-weltliche Heilsbringer um die Seele des Menschen. Wir müssen lernen, klug, nein: weise!, die Geister zu unterscheiden.</p>
<p>Dass es den drei Weisen aus dem Morgenland gelingt, schließlich doch zu Jesus zu finden, sollte für uns alle Ansporn sein, nach vielen verfrühten, unbedachten Huldigungen zum Licht des Messias zu gelangen.</p>
<p>Frohe Weihnachten!</p>
<p>(Josef Bordat)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/daslebendesbrian.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/daslebendesbrian.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/daslebendesbrian.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/daslebendesbrian.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/daslebendesbrian.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/daslebendesbrian.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/daslebendesbrian.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/daslebendesbrian.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/daslebendesbrian.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/daslebendesbrian.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/daslebendesbrian.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/daslebendesbrian.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/daslebendesbrian.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/daslebendesbrian.wordpress.com/21/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=daslebendesbrian.wordpress.com&amp;blog=9397513&amp;post=21&amp;subd=daslebendesbrian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Es geht nun (doch) los!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 16:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jobo72</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Film]]></category>
		<category><![CDATA[Leben des Brian]]></category>
		<category><![CDATA[Life of Brian]]></category>

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		<description><![CDATA[Das heißt: Morgen! Heute möchte ich erst einmal sagen, was genau ich hier vor habe. Es geht mir um die Interpretation des Monty Python-Films Life of Brian oder zu deutsch: „Das Leben des Brian“. Wer oder was sind oder waren „Monty Python“? Die legendären Pythons, das sind &#8211; in alphabethischer Reihenfolge &#8211; Graham Chapman, John [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=daslebendesbrian.wordpress.com&amp;blog=9397513&amp;post=16&amp;subd=daslebendesbrian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das heißt: Morgen!</p>
<p>Heute möchte ich erst einmal sagen, was genau ich hier vor habe. Es geht mir um die Interpretation des Monty Python-Films <em>Life of Brian</em> oder zu deutsch: „Das Leben des Brian“.</p>
<p><strong>Wer oder was sind oder waren „Monty Python“?</strong></p>
<p>Die legendären Pythons, das sind &#8211; in alphabethischer Reihenfolge &#8211; Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin, die sich 1969 unter dem Namen <em>Monty Python</em> zusammenschlossen, um gemeinsam eine völlig neue Dimension des absurden Humors zu erschließen. Nicht vergessen sollte man das „Python-Girl“ Carol Cleveland. Sie unterstützte die sechs Herren immer dort, wo deren Wandlungsfähigkeit eine biologische Grenze gesetzt war.</p>
<p>Was die Beatles für die Musik, das sind die Pythons für das Genre des humoristischen Films. Mit ihrem schwarzen britischen Humor ist es ihnen in ihren Filmen und ihrer Sketchreihe <em>Monty Python’s Flying Circus</em> gelungen, eine gekonnte Symphonie aus Slapstick, Satire und groteskem Anarcho-Theater zu komponieren, die vor beißendem Sarkasmus und makaberen Szenen ebenso strotz wie vor intellektuellen Anspielungen und zeitkritischen Pointen gegen die englische Politik, die Medien und andere gesellschaftliche Gruppen, die das Leben der Briten in den 1960er und 70er Jahren lebenswert machten, wie die <em>Royal Society for putting things on top of other things</em>.</p>
<p><em>Monty Python’s Flying Circus</em> wurde in 45 halbstündigen Episoden vom 5. Oktober 1969 bis zum 5. Dezember 1974 von der BBC ausgestrahlt. Ian McNaughton führte Regie, ebenso wie in dem 1972 entstandenen ersten Monty-Python-Film <em>And Now for Something Completely Different</em> („Monty Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft“), einem Zusammenschnitt der besten Sketche aus den ersten zwei Staffeln der TV-Serie. McNaughton sorgte später als leitender Angestellter beim Bayrischen Rundfunk in München dafür, dass die Pythons zwei Extra-Folgen <em>Fliegender Zirkus</em> für das Erste Deutsche Fernsehen schufen, teils mit deutschen Fassungen der englischen Originalsketche, teils mit echten „Specials“, wie dem <em>Philosophers’ Soccer Match</em>, in dem Nietzsche einen Platzverweis erhielt und Griechenland gegen Deutschland durch ein umstrittenes Tor von Sokrates (Marx hatte Abseits reklamiert) mit 1:0 gewann, was Kant prompt dazu verleitet, zum Schiedsrichter (Konfuzius) zu rennen, um ihm mitzuteilen, dass so etwas wie ein Tor nur als Erfahrung in unserer Vorstellung existiert, nicht aber als echtes <em>Tor an sich</em>.</p>
<p>Es folgten 1975 <em>Monty Python and the Holy Grail</em> („Die Ritter der Kokosnuß“, so katastrophal wie der Titel ist leider auch der Rest des Films synchronisiert), 1979 <em>Life of Brian</em> („Das Leben des Brian“), 1982 <em>Monty Python Live at the Hollywood Bowl</em>, ein Mitschnitt eines Live-Auftritts in Los Angeles aus dem Jahr 1980 und &#8211; last, but not least &#8211; 1983 <em>The Meaning of Life </em>(„Der Sinn des Lebens“), ein Film der beim Festival von Cannes den Großen Spezialpreis der Jury gewann. Danach löste sich die Gruppe auf und die einzelnen Pythons machten sich sehr erfolgreich an die Realisierung eigener Projekte.</p>
<p><strong>Wie kam es zu <em>Life of Brian</em>?</strong></p>
<p>Die Idee zum Film hatte Eric Idle schon Mitte der 1970er, als die Pythons noch mit ihrem zweiten Kinofilm „Holy Grail“ beschäftigt waren. Bereits 1976 entstand daraufhin ein Drehbuch, in dem es um Brian, den dreizehnten Apostel ging. Seine Aufgabe bestand darin, die Geschäfte wahrzunehmen. Infolgedessen pflegte er zu den wichtigen Ereignissen, wie zum Beispiel zum Letzten Abendmahl, immer zu spät zu kommen und ist bis heute der unbekannteste Apostel. Der Film sollte <em>Jesus Christ: Lust for Glory</em> heißen.</p>
<p>Die Pythons hielten weder Inhalt noch Titel für besonders gelungen und so wurde das Drehbuch mehrfach umgeschrieben, weil ihnen nicht daran lag, Kritik an Jesus Christus und / oder am christlichen Glauben zu üben. So entstand nach mehreren Revisionen des Skripts <em>Life of Brian</em>, ein Film, in dem es gar nicht mehr um das Leben Jesu Christi und seiner Jünger geht, sondern um das seines fiktiven Zeitgenossen Brian Cohen und <em>dessen</em> Jünger.</p>
<p>Trotz der Tatsache, dass eine wie auch immer geartete Deutung des Lebens Jesu gar nicht Gegenstand des Werks ist, dass es also auch nicht um eine Verunglimpfung des Gottessohnes geht, sondern vielmehr darum, eindrucksvoll zu zeigen, was man in seinem Namen so alles an menschlichem Unsinn fabrizieren kann, trotz all dieser offensichtlicher Umstände war die Kontroverse um den Film groß. Es gab Demonstrationen und Proteste wütender „christlicher“ Fundamentalisten, die u. a. dazu führten, dass der Film wegen der darin angeblich vorkommenden Blasphemie in einigen Ländern und in einigen südlichen US-Bundesstaaten auf dem Index landete. Verboten war er beispielsweise bis 1980 in Norwegen. Als die Schweden dies hörten, bewarben sie den Film unter dem Slogan „Der Film, der so lustig ist, dass er in Norwegen bereits verboten wurde.“</p>
<p>Auch auf die Produktion selber hatte der angeblich heikle Inhalt Auswirkungen. <em>Life of Brian</em> sollte ursprünglich vom britischen Platten- und Filmlabel EMI produziert werden. Aber auch EMI, ein Unternehmen mit starken Verbindungen zur Rüstungsindustrie, fand, nachdem die Verantwortlichen das Skript gelesen hatten, dass das ganze Projekt blasphemisch angelegt war und zog die Einwilligung und vor allem den Zwei-Millionen-Pfund-Etat wieder zurück. Michael Palin über den Beinahe-Produzenten Lord Bernard Delfont: „Er machte sich Sorgen, in einen Film mit spekulativem Inhalt verwickelt zu werden, und dass er möglicherweise im nächsten Leben für seine Unterstützung zur Rechenschaft gezogen würde. Er war nicht bereit, dieses Risiko mit der Unsterblichkeit einzugehen.“</p>
<p>Als „Retter in der Not“ sprang der Beatle George Harrison ein. Harrison gründete kurzerhand die Produktionsfirma <em>Handmade Films</em> und übernahm von da an alle Kosten &#8211; angeblich weil er Angst hatte, sonst nie wieder einen neuen Monty-Python-Film zu sehen. Harrison hat im Film einen kurzen Auftritt als Mr. Papadopolous. Er ist Besitzer eines Berges, den er der Volksfront von Judäa über das Wochenende zur Verfügung stellt, damit Brian dort seine Rede halten kann. Sein Textbeitrag im Film beschränkt sich auf ein kurzes „Hello“. Harrisons <em>Handmade Films</em> produzierte in der Folgezeit mehrere Filme mit Monty-Python-Mitgliedern.</p>
<p><strong>Die Handlung</strong></p>
<p>Brian ist ein junger Jude, der um das Jahr 30 in Palästina lebt. Wie viele seiner Landsleute lebt er in ärmlichen Verhältnissen. Seine Mutter lässt sich mit römischen Besatzungssoldaten ein und versucht so auf ihre Weise mit der Situation klarzukommen, während Brian seine jüdischen Identität um jeden Preis bewahren will. Im Kolosseum von Jerusalem, wo er als Bauchladenverkäufer einem Gelegenheitsjob nachgeht, lernt er die Führungsriege der Terrororganisation Volksfront von Judäa (VVJ) kennen und tritt in diese ein, um sein geknechtetes Volk vom Joch der Fremdherrschaft zu befreien.</p>
<p>Nach seiner ersten Aktion, einer Art Mutprobe, bei der er „Römer geht nach Hause“ an die Mauer des Palastes von Pontius Pilatus schreiben soll und dies auch sehr erfolgreich tut, wird er von den Römern verfolgt, kann sich aber in Sicherheit bringen. Hilfreich kommt ihm dabei seine VVJ-Kollegin Judith zur Hilfe, mit der er im weiteren Verlauf der Handlung eine romantische, wenn auch sehr kurze Liebesbeziehung beginnt.</p>
<p>Bei der zweiten Terroraktion &#8211; die VVJ plant Pilatus’ Frau zu entführen &#8211; wird Brian gefangen genommen, er kann jedoch abermals fliehen. Um nicht erkannt zu werden, schlüpft er in die Rolle eines der vielen Prediger am Straßenrand und wird fortan von einer Menge gläubiger Jünger verfolgt. Brian lehnt die Messiasrolle zwar ab, doch seine Anhänger sind nicht mehr zu stoppen. Auf dem Höhepunkt der Huldigung, für Brian ein Leidensweg, wird er erneut verhaftet und schließlich gekreuzigt. Seine von Judith initiierte Begnadigung kommt zu spät.</p>
<p>Im Prinzip zeichnet der Film also eine Fluchtgeschichte auf: Der mutmaßliche Terrorist Brian wird von den römischen Exekutivkräften verfolgt und letztlich gefangen genommen und gekreuzigt. Doch die äußere Handlung ist nicht weiter von Belang, es geht um die tiefsinnigen Inhalte, die sich in den skurrilen Szenen des Films verbergen. Diese möchte ich näher durchleuchten und dabei nicht auf der Ebene vordergründiger Kritik an Religion, Ideologie, Politik, Wirtschaft und Militär stehen bleiben, sondern fragen, was mir als katholischem Christen das Leben des Brian sagen kann.</p>
<p>Morgen geht’s los.</p>
<p>(Josef Bordat)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/daslebendesbrian.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/daslebendesbrian.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/daslebendesbrian.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/daslebendesbrian.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/daslebendesbrian.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/daslebendesbrian.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/daslebendesbrian.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/daslebendesbrian.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/daslebendesbrian.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/daslebendesbrian.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/daslebendesbrian.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/daslebendesbrian.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/daslebendesbrian.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/daslebendesbrian.wordpress.com/16/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=daslebendesbrian.wordpress.com&amp;blog=9397513&amp;post=16&amp;subd=daslebendesbrian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Now to something completely different</title>
		<link>http://daslebendesbrian.wordpress.com/2009/12/14/now-to-something-completely-different/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 19:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jobo72</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[John Cleese]]></category>
		<category><![CDATA[Monty Python]]></category>

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		<description><![CDATA[A&#8230; Rippenbruch. Tatsächlich behindert mich derzeit eine ziemlich schmerzhafte Angelegenheit im unteren Brustbereich. So wird es dieser Brian-Seite ergehen wie einst der Freiheitsstatue in New York: Sie wird nicht zum großen Jubiläum fertig. Ich hoffe zwar, dass es nicht wie bei Miss Liberty erst zehn Jahren später soweit ist, aber auf genauso viele Besucher&#8230; 2009 [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=daslebendesbrian.wordpress.com&amp;blog=9397513&amp;post=10&amp;subd=daslebendesbrian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>A&#8230; Rippenbruch.</p>
<p>Tatsächlich behindert mich derzeit eine ziemlich schmerzhafte Angelegenheit im unteren Brustbereich.</p>
<p>So wird es dieser Brian-Seite ergehen wie einst der Freiheitsstatue in New York: Sie wird nicht zum großen Jubiläum fertig. Ich hoffe zwar, dass es nicht wie bei Miss Liberty erst zehn Jahren später soweit ist, aber auf genauso viele Besucher&#8230;</p>
<p>2009 ist tatsächlich ein Python-Jahr (gewesen).</p>
<p>Vor 40 Jahren startete ihre 45 Folgen umfassende Sketchreihe „Monty Python’s Flying Circus“, die erst nach zähen Verhandlungen mit der BBC ausgestrahlt werden konnte, die dann aber selbst von der Queen geschätzt und von ihren Untertanen geliebt wurde. Georg Harrison, einer der prominentesten Monty Python-Förderer, erzählt noch heute, dass die Beatles regelmäßig ihre Proben unterbrachen, wenn der groteske Zirkus über die Bildschirme flog. Alfred Biolek holte die Pythons Anfang der 1970er für zwei Extra-Folgen „Fliegender Zirkus“ nach Deutschland, mit sehr mäßigem Erfolg. Erst einige Jahre später entdeckte der Kontinent den britischen Humor, der sich durch groteske, absurde Inszenierungen, vor allem aber durch bitter-bösen Sarkasmus auszeichnet. Heute gibt es kaum einen TV-Komödianten der jüngeren Generation, der nicht vom „black humour“ der Pythons beeinflusst wurde. Auch die beiden ARD-Folgen „Fliegender Zirkus“ wurden populär. Teils waren es deutsche Fassungen der englischen Originalsketche, teils aber auch echte „Specials“, wie dem „Philosophers’ Soccer Match“, in dem Nietzsche einen Platzverweis erhielt und Griechenland gegen Deutschland durch ein umstrittenes Tor von Sokrates (Marx hatte Abseits reklamiert) mit 1:0 gewann, was Kant prompt dazu verleitet, zum Schiedsrichter (Konfuzius) zu rennen, um ihm mitzuteilen, dass so etwas wie ein Tor nur als Erfahrung in unserer Vorstellung existiert, nicht aber als echtes „Tor an sich“.</p>
<p>Vor 30 Jahren erschien mit „Monty Python’s Life of Brian“ ihr erfolgreichster Kinofilm; es gibt Menschen, die den Text auswendig kennen. Und Menschen, die ihm ein Blog widmen&#8230;</p>
<p>Vor 25 Jahren trennten sich die Wege der sechs Pythons, nachdem ihr letzter Streifen („The Meaning of Life“) beim Festival von Cannes den Großen Spezialpreis der Jury gewonnen hatte.</p>
<p>Vor 20 Jahren verstarb Graham Chapman. An seinem Grab sang Python-Liedermacher Eric Idle seinen Welthit „Always Look on the Bright Side Of Life“.</p>
<p>Und &#8211; vor 70 Jahren wurde John Cleese geboren.</p>
<p>John Cleese erblickte am 27. Oktober 1939 in Weston-Super-Mare (Großbritannien) als John Marwood Cheese das Licht der Welt. Den Nachnamen (zu deutsch: Käse) änderte er später in Cleese. Der Jurist erhielt seine Ausbildung an der St. Peter’s Preparatory School, am Clifton College, am Downing College und an der renommierten Cambridge University. Dort spielte er zusammen mit Graham Chapman und Eric Idle in der Schauspielgruppe „Cambridge Footlights“. Später trafen sie zwei Jungs aus Oxford, Terry Jones und Michael Palin, die ebenfalls während des Studiums ihre Liebe zum Theater entdeckt hatten. Gemeinsam bildeten sie 1969 „Monty Python“, um gemeinsam eine völlig neue Dimension des absurden Humors zu erschließen. Später kam der US-Amerikaner Terry Gilliam dazu. Nicht vergessen sollte man das „Python-Girl“ Carol Cleveland. Sie unterstützte die sechs Herren immer dort, wo deren Wandlungsfähigkeit eine biologische Grenze gesetzt war.</p>
<p>Im „Monty Python’s Flying Circus“ spielt Cleese zig verschiedene Rollen, doch zumeist den steifen, etwas unsicheren Engländer, der als Polizist, Rechtsanwalt, Nachrichtensprecher oder Lehrer auch im Angesicht des Absurden seine Würde zu wahren sucht. Unvergessen ist der heilige Ernst, mit dem Cleese dort, wo andere Programme gestelzte Überleitungen arrangieren, schlicht und ergreifend sagt: „And now for something completely different.“ („Und nun zu etwas völlig anderem.“).</p>
<p>John Cleeses umfangreiche Filmographie umfasst über 30 Titel, darunter natürlich die berühmt-berüchtigten Filme der Pythons. Sein größter Erfolg war jedoch ohne Zweifel die eher leichtere Komödie „A Fish Called Wanda“ („Ein Fisch namens Wanda“, 1988), für den Cleese das Drehbuch schrieb, die Produktionsverantwortung übernahm und eine der Hauptrolle spielte, in der er als verklemmter englischer Anwalt glänzte, neben einem von Kevin Kline in Szene gesetzten dämlichen Möchtegern-Macho und Hobbyphilosophen, einem raffinierten Superweib (Jamie Lee Curtis) und einem mitleiderregenden Tragikomikus (Michael Palin). Der Film wurde für den Oscar nominiert, erhielt einen italienischen Filmpreis und wurde von der „Writers Guild of America“ (Gewerkschaft der amerikanischen Schriftsteller) für den Drehbuchpreis nominiert. Cleese selbst gewann den Hauptdarstellerpreis der „British Academy of Film and Television Arts“ (BAFTA) und war außerdem als Drehbuchautor nominiert.</p>
<p>Jüngeren Kinogänger ist Cleese sicherlich durch seine Kurzauftritte als „Q“-Nachfolger „R“ in den neueren James Bond–Filmen sowie als „Nearly Headless Nick“ aus den ersten beiden Harry Potter-Folgen bekannt. Auch diesen Charakteren gibt er die typisch cleese’schen Züge der vornehmen Verklemmtheit.</p>
<p>Neben seinem cinematographischen Schaffen entwickelte er 1975 die Fernsehserie „Fawlty Towers“ (deutsche Versionen erscheinen unter den Titeln „Zimmer frei“ oder „Das verrückte Hotel“), in der Cleese einen Hotelmanager mimt, der sein Etablissement in bester Monty-Python-Manier führt. Eine zweite Staffel entstand 1979.</p>
<p>In der Thatcher-Ära gründete Cleese eine liberaldemokratische Partei, die jedoch nicht ganz so erfolgreich war, was die „Eiserne Lady“ dazu veranlasste, im Parlament von einem „Ex-Parrot“ zu sprechen, in Anspielung auf den berühmten Sketch der Pythons, in dem der Inhaber einer Tierhandlung trotz überwältigender Evidenz nicht zugeben will, dass er seinem Kunden einen toten Papageien verkauft hat.</p>
<p>Ferner gründete der umtriebige Cleese die Managementausbildungsfilmgesellschaft Video Arts (die mit dem „Queen’s Award“ für die Exportindustrie ausgezeichnet wurde). Er hat (zusammen mit Dr. Robin Skynner) zwei Selbsthilfebücher veröffentlicht: „Families and How to Survive Them“ („Familien und wie man sie überlebt“) und „Life and How to Survive It“ („Das Leben und wie man es überlebt“). Auf der Grundlage des ersten Buchs entstand eine BBC-Radioreihe. Cleese war außerdem als Ehrendoktor drei Jahre lang Rektor an der St. Andrew’s University. 1999 erhielt er dann einen Ruf an die Cornell University (Ithaca / New York), wo er als Gastprofessor tätig ist. Seitdem lebt er in den USA.</p>
<p>John Cleese ist zum dritten Mal verheiratet und hat zwei Töchter. Zur Zeit lebt er von seiner dritten Frau getrennt. Zur Finanzierung der Scheidung geht er derzeit auf Tour. Seine Show trägt den Titel „Ein aberwitziger Abend mit John Cleese – oder: Wie man eine Scheidung finanziert“.</p>
<p>Ich melde mich wieder, wenn der Schmerz nachlässt.</p>
<p>So far for pathos.</p>
<p>(Josef Bordat)</p>
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		<title>Liebe Brian-Freunde, Brian-Skeptiker, Brian-Gegner!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 09:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jobo72</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ankündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Leben des Brian]]></category>
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		<description><![CDATA[In meiner leider nun schon einige Jahre zurückliegenden Jugend war der gerade von der Britischen Insel nach Deutschland exportierte Monty-Python-Film Life of Brian (deutsch: „Das Leben des Brian“) ein „rotes Tuch“. Am konservativ-katholischen Niederrhein hatte man Notiz genommen von einem angeblichen „Jesus-Film“, der gegen jeden Anstand über das Christentum herziehe und dabei den Glauben lächerlich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=daslebendesbrian.wordpress.com&amp;blog=9397513&amp;post=7&amp;subd=daslebendesbrian&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meiner leider nun schon einige Jahre zurückliegenden Jugend war der gerade von der Britischen Insel nach Deutschland exportierte Monty-Python-Film Life of Brian (deutsch: „Das Leben des Brian“) ein „rotes Tuch“. Am konservativ-katholischen Niederrhein hatte man Notiz genommen von einem angeblichen „Jesus-Film“, der gegen jeden Anstand über das Christentum herziehe und dabei den Glauben lächerlich mache. Kurz: Der Film landete auf dem Index und wurde auf diese Weise für die katholische Jugend interessant. So wurde er des (Video-)Nachts heimlich konsumiert wie eine harte Droge.</p>
<p>Mittlerweile habe ich „Das Leben des Brian“ vielleicht 30-, vielleicht auch 50mal gesehen. Mehr und mehr hatte ich dabei den Anspruch, nicht nur die lustigen Blödeleien als unterhaltsames Komödiantentum abzutun und mich zu amüsieren, sondern hinter den vielen Anspielungen, Persiflagen und Verfremdungen eine epistemische und eine ethische Bedeutung zu erkennen – einen Sinn im Blödsinn, eine Sittlichkeit im Sarkasmus.</p>
<p>Auch auf die Gefahr hin, bei der ein oder andere Szene über den intendierten Sinngehalt hinauszudeuten, habe ich zum 25-jährigen Jubiläum des Films (2004) eine Interpretation der 54 Szenen versucht, die im Freundes- und Bekanntenkreis sowie in Stellungnahmen von klerikaler Seite sehr unterschiedlich aufgenommen wurde. Auf Basis dieses Manuskripts möchte ich mich im Herbst erneut an den Film heranwagen und eine Überarbeitung vornehmen, so dass anlässlich des 30. Jahrestags der Erstausstrahlung des Films eine in bestimmten Fragen revidierte Deutung vorliegen wird, die meinem heutigen Empfinden entspricht.</p>
<p>Als Erscheinungstermin ist der 20. Dezember 2009 vorgesehen.</p>
<p>Josef Bordat</p>
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